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FAQ Fotowettbewerb Goldschlägernacht

bearbeitet am 13.02.2014 (erstellt 08.02.2014)

Dürfen auch SCHWARZ/WEISS-Bilder eingeschickt werden?

Selbstverständlich. Auch mit SCHWARZ/WEISS-Bildern kann man das Thema Gold umsetzen. Gerade SCHWARZ/WEISS-Bilder können für die Ausstellung eine anziehende Wirkung entfalten. Auch kann die Kombination in einem Schwarz/Weiss-Bildes mit farblichen (goldenen) Akzenten im Bild das Augenmerk des Betrachters leiten. Speziell die homogene, flächendechende Ausleuchtung mit LED Lampen ohne Spot-Effekt im Bereich der Farbtemperatur von 4500 - 4700 Kelvin bringt SCHWARZ/WEISS-Bilder voll zur Geltung. Da wir auch diese Präsentationsart zeigen möchten, sind uns auch S/W - Bilder herzlich willkommen.

Warum ist eine Mindestauflösung der Bilder gefordert?

Bei der Betrachtung durch die Juroren werden hochauflösende Bildschirme von NEC eingesetzt. Hierbei werden Bilder, die diesen Ansprüchen nicht genügen, aus technischer Sicht nicht den Anforderungen gerecht. Zudem werden wir die besten Einsendungen auf Epson Druckern auf von uns ausgewählten Papieren in hoher Auflösung drucken. Beide Themen erfordern eine hohe Auflösung. Bitte hierzu die FAQ Drucker und Bildschirm beachten.

Warum wird das .tif Format für den nachfolgenden Druck der ausgewählten Bilder verlangt?

Viele Anwender verwenden .JPG als Bildformat. Dieses Format ist weit verbreitet, jedoch untauglich um wirklich hochwertige Bilder zu drucken. Nur mit dem .tif Format erhalten Sie alle Nuancen Ihres Bildes. Die Drucker sind i.d.R. so gut, dass Sie diese Nuancen darstellen können, sofern ein profiliertes Druckverfahren genutzt wird. Näheres hierzu bei der Druckerbeschreibung.

Warum verlangen wir den Farbraum Adobe-RGB bzw. ECI-RGB?

Der Farbraum ist der Schlüssel zu Ihrem Bild. Es wäre theoretisch möglich, dass wir Ihren Farbraum bestimmen. Dies ist jedoch nicht üblich. Der Farbraum wird mit einem ICC -Profil dem Bild "beigefügt". Wir öffnen die Bilder wie sie uns gesendet werden. Eine Konvertierung findet nicht statt. Da die Farbräume sinnvollerweise im Workflow ohne Konvertierung genutzt werden, haben wir uns auf die Farbräume Adobe-RGB und ECI-RGB festgelegt. Beide Farbräume werden sowohl vom genutzten NEC-Bildschirm wie auch vom EPSON-Drucker optimal abgebildet. Unsere Empfehlung geht klar zum RAW-Format mit anschließender Festlegung, wenn man sein Ausgabemedium kennt. Weitere Informationen finden Sie bei der Drucker- und Bildschirmbeschreibung.

Warum werden keine ausbelichteten, gedruckten, gerahmten Bilder zugelassen?

Das Auswahlverfahren wurde so bestimmt, um auch Fotografen die Beteiligung zu ermöglichen, die (noch) keine Erfahrung mit dem eigenen Druck von hochwertigen Bildern haben. In der nachfolgenden Ausstellung im Stadtmuseum Schwabach möchten wir auch das Maximum, das aus den Bildern herauszuholen ist, ausstellen. Dies hätten wir mit eingesandten Bildern nicht erreichen können. Versucht man über ein Labor einen Ausdruck zu erhalten, so wird man üblicherweise mit dem .JPG Format arbeiten. Auch ist dann der SRGB-Farbraum üblich. Es wird meist auch eine automatische Umrechnung erfolgen zum Nachteil der Bildqualität. Nur wenige Labore und Dienstleister lassen eine abgestimmte Vorgehensweise zu und können selbst den Workflow einhalten. Auch dürfte die angebotene Papierauswahl eingeschränkt sein. Somit ist es unwahrscheinlich, dass die Mehrzahl der guten Bilder auch gut präsentiert werden.

Dann kämen wir unserem Ansatz nicht näher, das Motiv in den Vordergrund zu stellen. Das Motiv soll die Auswahl des Papiers und der Präsentation beeinflussen. Gerade in der Präsentation liegt das größte Potential. Sei es die Größe des Objektes, die Struktur des verwendeten Papier, das Betrachtungslicht oder eben die Rahmen, angefangen vom Bildrahmen bis zum Schattenfugenrahmen. Auf Glas wird gerade im Bereich der Fine-Art Drucke gänzlich verzichtet.

Wie erfolgt das Auswahl-/Bewertungsverfahren der Bilder?

Die Bilder werden von den Juroren an einem Bildschirm NEC Spectraview Reference 271 begutachtet. Damit sind die Voraussetzungen vorhanden, dass hochwertige Bilder mit hochauflösenden Farbverläufen visualisiert werden können. Die Monitore haben eine matte Bildschirmoberfläche und besitzen eine Blendhaube. Die Monitore werden mit der Spectraview Software kalibriert und profiliert. Hierzu wird ein X-Rite iOne Messgerät verwendet. Weitere Informationen unter NEC-Monitore. Mit einem ersten Auswahlverfahren werden die Bilder nach technischen Kriterien bewertet. Die Bilder, die diesen Kriterien genügen, werden von der Jury dann weiteren angesehen. Hierbei kommen objektive Kriterien (Bildaussage, Schärfe, Belichtung, Bildaufbau) und die subjektive Einschätzung des einzelnen Juroren zur Bewertung. Jeder einzelne Juror entscheidet für sich. Das aus drei Personen bestehende Jurorenteam setzt sich aus weiblichen und männlichen Berufsfotografen und ambitionierten Hobbyfotografen zusammen.

Warum werden Hahnemühle-Papiere für den Druck der Bilder verwendet?

Hahnemühle bietet eine umfassende Auswahl an hochwertigen Papieren. Somit kann man motivbezogen seine Auswahl treffen. Ob es nun sehr feine Oberflächen sind wie das Photo Rag Ultra Smooth oder das stark strukturierte und von der Farbe naturnahe Museum Etching, mit dem individuellen Papieren verstärkt man die Aussagekraft der Bilder und kann zusätzliche Effekte erarbeiten. Da man mit diesen Papieren grundsätzlich ohne Glas arbeitet, können die Oberflächenstrukturen besser wirken. Auch die Barytpapiere haben sehr unterschiedliche Anmutungen. Selbst die Leinwände vom klassischen DFA Canvas Artist bis zum neuzeitlichen Daguerre Canvas haben unterschiedlichste Eigenschaften. In Summe, eine anspruchsvolle Aufgabe, das geeignete Papier/die Leinwand auszuwählen. Lassen sie sich die 2-monatige Ausstellung im Schwabacher Stadtmuseum nicht entgehen um selbst einen Eindruck zu gewinnen.

Warum werden Rahmen der Firma Combiframe verwendet?

Combiframe ist ein Hersteller für flexible Rahmensysteme aus dem aus dem Modellbau bekannten Ayous Holz, welche von Jedermann verwendet werden können. Die Rahmen im "Bauhausstil" eignen sich für eine anspruchsvolle, variantenreiche Präsentation. Gerade für Ausdrucke auf Hahnemühlepapieren können die Rahmen vielfältig verwendet werden. Die Rahmen können beidseitig genutzt und sogar noch mit Golf - oder Silberbändern verziert werden. Die Goldstreifen werden sich bei dem einen oder anderen Bild ihre Wirkung nicht verfehlen. Entscheidend ist aber die Möglichkeit die archivfesten Papiere mit geeigneten Rahmenbedingungen zu kombinieren. Dies gelingt mit säurefreien Acrylklebern ausgerüsteten Museumskartons, auf die diese FineArt Drucke aufgezogen werden. Diese lassen sich dann ganz einfach zurecht schneiden und notfalls noch der Rahmengröße anpassen. Die Rahmen gibt es aber bereits als DIY-System von 16 cm bis 1,20 cm Schenkellänge frei in der Kombination. So können zeitlose Objekte geschaffen werden.

Warum werden Bildschirme des Typs Spectraview Reference 271 verwendet?

Der Bildschirm hat ein P-IPS TFT-Modul und besitzt eine Auflösung von 2560 x 1440. Selbst bei einer Diagonale von 27"/69 cm garantiert er beste Blickwinkelunabhängigkeit. Die maximale Leuchtstärke von 300 cd/m2 besitzt ausreichend Reserven für die gesamte Lebenszeit. Die Hardwarekalibration ist wichtig, da der volle Farbumfang erhalten bleibt. Würde man die Grafikkarte verwenden, reduzieren sich die Farben von 16 Millionen auf 10 Millionen. Die verwendete Software NEC Spectraview (wird vom Hersteller mitgeliefert) ein Produkt des deutschen Herstellers BasICColor versetzt uns in die Lage, auch spezifische Einstellungen vorzunehmen. Es wird eine Einstellung gewählt, die auch für den nachfolgenden Druck erforderlich ist. Die Bilder werden in der Farbtemperatur 5000 Kelvin betrachtet.

Der Bildschirm deckt die Farbräume Adobe-RGB(100%) und ECI-RGB sehr gut ab. Wir empfehlen den ECI-Farbraum. In Foren ist oft zu lesen, dass der Prophoto-RGB Farbraum verwendet werden soll weil er groß ist. Wir halten das eher für schädlich, wenn der Farbraum zu groß ist. Eine derartige Fehleinschätzung ist ein häufiger Fehler bei der Auswahl von Farbräumen bzw. bei der Bewertung der Monitorqualität. Wichtig hingegen ist die matte Oberfläche des NEC Monitors für die Bildbearbeitung. Ebenfalls wichtig ist das hochwertige Panel, dass auch bei einem größeren Betrachtungsabstand die Randbereiche ohne Einschränkung darstellt.

Warum werden EPSON Drucker verwendet?

Die EPSON Drucker bieten uns alle Möglichkeiten der Einstellung um auch schwere Grammaturen und ausgefallene Papiere zu bedrucken. Hierbei beachten wir nach Möglichkeiten die Vorgaben des Herstellers bzw. das Insider-know how um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. So werden die Bilder wenn möglich mit 360 dpi gedruckt. Der Hintergrund liegt in der internen Zeilenauflösung der Epson Drucker. Diese liegt bei 180 bzw. einem Vielfachen davon. Für Fotoapplikationen ist aus unserer Sicht 360 dpi ideal. Im Normalfall drucken wir bei 1440 dpi birektional. In dieser Einstellung wurden auch alle Papier-ICC-Profile erstellt. Ein Papierprofil beinhaltet immer die Eigenschaften des Papiers, des Druckers, der Tinten und die jeweiligen Einstellungen der Software und Treiber. Hierbei verwenden wir bewusst die ICC-Profile von Hahnemühle um den realistischen Bedingungen zu genügen.

Warum werden die Bilder im Stadtmuseum Schwabach gezeigt?

Der Fotowettbewerb hat einen engen Bezug zur Goldschlägernacht 2014, die von der Stadt Schwabach ausgerichtet wird. Im Schwabacher Stadtmuseum ist zudem anschaulich der Prozess der Herstellung von Blattgold zu begutachten. Wer sich auf die Reise macht, wird im Museum auch eine einmalige Eiersammlung vorfinden. Eisenbahn-Fans können sich an der "Fleischmann-Sammlung" erfreuen.

Ausschlaggebend war jedoch, dass das Stadtmuseum über sehr gute und ausreichende Ausstellungsflächen verfügt und eine Ausstellungsdauer von zwei Monaten erlaubt. So können alle Interessierte über die zumindest in Bayern und Baden Württemberg gerade beginnenden Sommerferien hinweg einen Besuchstermin einplanen. Schwabach, die Goldschlägerstadt ist sicher eine Reise wert.

Weitere Informationen zum Museum

Homepage des Stadtmuseums: http://www.schwabach.de/stadtmuseum/

Wer eine Goldschlägervorführung genießen will: http://www.schwabach.de/stadtmuseum/02930.html

Hier ist der Link zur Eiersammlung: http://www.schwabach.de/stadtmuseum/00286.html

Hier finden Sie ein Video zum Thema Modell-Eisenbahn:

Gerne können Sie auch diese Reise mit einem Besuch der Photolux GmbH verbinden. Wir bitten um eine vorherige telefonische Kontaktaufnahme (09122 833029) um Sie auch betreuen zu können.

Wie kann ich weitere Informationen zum Thema Farbraum und Druckausgabe erhalten?

Das Thema wird üblicherweise als sogenannter Workflow behandelt. Es macht wenig Sinn, punktuell einzugreifen. Umgekehrt ist es aber auch kein Hexenwerk. Man muss eigentlich nur nachmachen was längst gängige Praxis ist. Weitere Informationen erhalten Sie selbstverständlich von uns, wenn Sie vorhaben Ihre Bilder in einem neuen Licht zu betrachten. Einfach eine eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  senden und kurz Ihre Ausgangslage mitteilen. Dann können wir sehr schnell sagen, welche Bausteine fehlen.

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